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Privatsphäre im Netz

Was Sie im Netz wirklich identifiziert

Sechs Signale folgen Ihnen durchs Web. Ein VPN löst drei davon sauber, eines teilweise und zwei gar nicht. Die meisten VPN-Seiten nennen nur die ersten drei.

Signal für Signal

Die ehrliche Fassung. Ein Werkzeug, das alles zu lösen behauptet, ist ein Werkzeug, das man nicht prüfen kann.

SignalWas es verrätMit VPN
IP-AdresseIhre Stadt, Ihren Anbieter und eine stabile Kennung, die Seiten protokollieren können.Gelöst
DNS-AnfragenJede Domain, die Sie öffnen — lesbar für den Betreiber des Resolvers, meist Ihr Anbieter.Gelöst
Verkehr im NetzwerkIn offenem WLAN alles Unverschlüsselte zwischen Ihnen und der Seite.Gelöst
CookiesDass Sie derselbe Besucher wie gestern sind, über Sitzungen und oft über Seiten hinweg.Unverändert
Browser-FingerabdruckSchriften, Canvas, Bildschirm und Zeitzone ergeben eine Kennung, die kein Cookie braucht.Teilweise
Angemeldet seinAlles. Ein eingeloggtes Konto sagt der Seite, wer Sie sind — egal was die IP sagt.Unverändert

Diese letzte Zeile ist der Grund, warum wir nicht sagen, ein VPN mache anonym. Es ändert, woher Ihr Verkehr zu kommen scheint. Es ändert nicht, dass Sie sich angemeldet haben.

Häufige Fragen

Macht mich ein VPN anonym?

Nein, und wer das behauptet, verkauft etwas. Es ändert die Adresse, von der Ihr Verkehr eintrifft — real und nützlich. Es meldet Sie nicht von Konten ab, löscht keine Cookies und ändert keinen Fingerabdruck. Anonymität ist die Summe davon, und kein einzelnes Werkzeug liefert sie.

Was sieht mein Anbieter noch?

Dass Sie mit einem VPN verbunden sind, wie viele Daten Sie bewegen und wann. Nicht, welche Seiten Sie öffnen: das läuft im Tunnel, und die DNS-Anfragen gehen mit. Vor dem Tunnel sah Ihr Anbieter jede besuchte Domain.

Was, wenn Behörden meine Daten verlangen?

Jeder legal arbeitende Anbieter beantwortet rechtmäßige Anfragen mit dem, was er hat. Deshalb zählt, was ein Anbieter speichert, mehr als das, was er verspricht. Unseres steht in der Datenschutzerklärung, im Klartext — das ist das Dokument, das man liest, nicht ein Slogan auf der Startseite.

Schützt die kostenlose Version weniger?

Nein. Verschlüsselung, DNS-Behandlung und was wir speichern sind identisch. Premium bringt Länder und Tempo, keinen anderen Datenschutzstandard. Privatsphäre nach Tarif zu verkaufen hieße, den kostenlosen absichtlich zu verschlechtern — kein Geschäft, das wir wollen.

Reicht ein VPN allein?

Für die Netzwerkebene ja. Für den Rest nein — die Tabelle oben ist das ganze Argument. Ergänzen Sie einen Blocker für Tracker, eine Wegwerf-Adresse für Anmeldungen und eigene Passwörter. Diese vier decken das meiste ab, was bei einem normalen Menschen realistisch nachverfolgbar ist.

Fangen Sie bei der Netzwerkebene an.

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